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Unitu contro la Fortezza Europa /// Unite against Fortress Europe /// Yêkîtiya lî hemberi dîvaren Ewrupa

Juntxs contra la Fortaleza Europa /// Gemeinsam gegen die Festung Europa /// Avrupa’nın kalelerine karşı birlik /// Uni.e.s contre la forteresse Europe

Agenda

  • Sa. 14.03. 15:00 ::: Schützenmatte, Bern - Demo 

​Kein Mensch ist illegal, Solidarität kennt keine Grenzen

 

Im vollen Bewusstsein, dass die griechische und bulgarische Grenzwache die Menschen mit Gewalt davon abhalten werden nach Europa zu gelangen, öffnete Erdogan letzte Woche die Grenzen nach Bulgarien und Griechenland. Dies ist nur ein weiteres Mal, dass Politiker*innen zum eigenen Machterhalt mit dem Leben von geflüchteten Menschen spielen. Und dies nicht nur in der Türkei oder anderen Ländern, die uns fern wirken, sondern auch hier bei uns. In den Bundesasylcamps werden die geflüchteten Menschen auf eine Zahl reduziert und vom System sowie von der Gesellschaft entmenschlicht.

 

Das Resultat der Entscheidung Erdogans ist, dass sich zehntausende Menschen zwischen den Grenzposten des türkischen, bulgarischen und griechischen Staates befinden und von allen Seiten mit Waffengewalt bedroht werden. Die türkischen Sicherheitskräfte verhindern ein Zurückweichen, die bulgarischen und griechischen ein Vorrücken in Richtung Europa. Gleichzeitig macht der türkische Staat alles, um noch mehr Menschen in diese Situation zu bewegen. In den türkischen Staatsmedien werden Karten gezeigt, wie die Menschen nach Deutschland oder Frankreich kommen werden und die Grenzübergänge werden gezeigt. 

 

Wie Europa reagiert, zeigt wieder einmal, wie rassistisch unsere Gesellschaft im Kern ist. Statt den Menschen zu helfen, werden die Grenzen verstärkt und auf Kosten der Gesundheit und der Leben der geflüchteten Menschen mit allen Mitteln versucht zu verhindern, dass sie nach Europa kommen können. Geflüchtete Menschen werden nicht als Menschen, sondern nur als Geflüchtete angeschaut, als eine lästige Zahl, die so klein wie nur möglich werden sollte.

 

Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass diese Entmenschlichung von geflüchteten Menschen auch hier in der Schweiz passiert. In den Bundesasylcamps leben die Menschen auf engstem Raum, umgeben von privaten Sicherheitsdiensten, die das Leben dort kontrollieren. Der Zugang zu psychologischer Hilfe zum Beispiel ist nur ungenügend gewährleistet, gegeben, dass die Flucht an sich, sowie die Fluchtursachen oft Traumata zur Folge haben. 

 

Deshalb dürfen wir nicht beim Demonstrieren aufhören. Solidarität mit geflüchteten Menschen beinhaltet nicht nur das darauf aufmerksam machen, sondern auch die aktive Unterstützung der geflüchteten Menschen in den Lagern in Griechenland und besonders der geflüchteten Menschen, die hier von der Gesellschaft ignoriert leben. 

 

Wir wollen nicht, dass es nur bei dieser Demonstration oder nur bei Demonstrationen bleibt! Solidarität muss gelebt werden, sonst ist sie keine. Hinterfrage deine Privilegien, hinterfrage wie du über Menschen denkst, frage dich, was du tun kannst, um das Leben eines einzelnen geflüchteten Menschen besser zu machen. Verlieren kann mensch dabei nicht viel, ausser der Angst vor dem Anderen und gewinnen kann man Dankbarkeit und das Gefühl wirklich etwas bewegt zu haben.

 

Durch das aktuelle Verhalten des türkischen, griechischen und bulgarischen Staates, sowie durch die Reaktion Europas, wird vor unseren Augen tausenden Menschen mit Fluchterfahrung Leid angetan. Deshalb wollen wir am Samstag, 14.3., 15:00 in Bern auf die Strasse. Bring deine Freund*innen, Eltern, Nachbar*innen, etc. mit! Es wäre schön, wenn solidarische weisse Menschen sich bewusst im hinteren Teil der Demo halten würden.

 

Through the recent actions of the turkish, greek and bulgarian states and through europe's reaction, thousands of refugees are being hurt in front of our eyes. This is why we want to take to the streets on saturday, 14.3., 15:00 in Berne. Bring your friends, parents, neighbors, etc.! It would be nice if white allies would consciously remain in the back of the demonstration.

 

Le comportement actuel de l'état turc, grec et bulgare, ainsi que la réaction de l'Europe, font souffrir sous nos yeux des milliers de personnes ayant fait l'expérience de la fuite. C'est pourquoi nous voulons descendre dans la rue à Berne le samedi 14.3. à 15:00. Emmenez vos amis, parents, voisins, etc. avec vous!

 

بسبب السلوك الحالي للدولة التركية واليونانية والبلغارية ، فضلاً عن رد فعل أوروبا ، فإن آلاف الأشخاص الذين يعانون من تجربة اللاجئين يعانون أمام أعيننا. لذلك نريد أن نكون في الشوارع في برن يوم السبت 14 مارس ، الساعة 3:00 مساءً. اصطحب معك أصدقائك وأولياء أمورك وجيرانك وما إلى ذلك!

با توجه به رفتار فعلی کشور ترکیه ، یونان و بلغارستان و همچنین واکنش اروپا ، هزاران نفر با تجربه پناهندگی در معرض دید ما هستند.

بنابراین می خواهیم در شنبه چهاردهم اسفندماه ساعت 3 بعد از ظهر در خیابان برن واقع شویم.

دوستان ، والدین ، همسایگان و غیره را با خود بیاورید!

 

Нынешняя политика Турции, Греции и Болгарии по отношению к беженцам, а также (равнодушная) реакция Европы причиняет страдание на наших глазах тысячам людей, бежавших от кризиса. Поэтому мы хотим выйти на улицы Берна в субботу, 14.3. в 15:00. Возьми с собой друзей, родителей, соседей и т.д.!